Themen rund um Schisandra

Schisandra, das heilsame Kraut

Schisandra ist eine Pflanzenart mit langer Tradition. Gerade ihre Früchte erfreuen sich großer Beliebtheit, denn sie vereinen einen unvergleichlichen Geschmack mit heilsamen Kräften. Deshalb ist Schisandra seit unzähligen Jahren ein unverzichtbarer Bestandteil der chinesischen Kräuterkunde.

Schisandra – eine Heilpflanze mit uralter Geschichte

Schisandra, auch chinesisches Spaltkörbchen genannt, ist eine Kletterpflanze aus der Gruppe der Sternanisgewächse. Ihr chinesischer Name ist „Wu Wei Zi“ und sie ist hauptsächlich in China, Japan und Korea beheimatet. 

Ausgewachsen erreicht das chinesische Spaltkörbchen eine Gesamthöhe von 8 Metern und trägt wohlriechende Blüten sowie Früchte, die Schisandra-Beeren. Letztere reifen von Juli bis September und besitzen eine rosa bis rote Farbe. 

Vor allem diese Beeren werden in China seit Jahrtausenden geschätzt, denn ihnen wird eine heilende Wirkung nachgesagt. Bereits in der Han-Dynastie nutzten die Menschen Schisandra daher als Mittel gegen die unterschiedlichsten Beschwerden. 

Neben dieser positiven Eigenschaft ist die Pflanzenart allerdings noch für etwas anderes bekannt, nämlich ihren unverwechselbaren Geschmack. Dieser entsteht durch die außergewöhnliche Zusammensetzung der einzelnen Komponenten. Dadurch gilt sie auch als „Pflanze der fünf Geschmäcker“.

Schisandra – „Beere der fünf Geschmacksrichtungen“

Die Früchte der Schisandrapflanze sind einzigartig, weil sie fünf verschiedene Geschmacksrichtungen miteinander vereinen. So schmecken sie gleichzeitig süß, sauer, salzig, scharf und bitter. 

In der Lebensmittelindustrie wird die Frucht darum häufig bei der Herstellung von Marmelade eingesetzt. Auch in Tees oder nicht-alkoholischen Getränken findet die Schisandra-Beere oft Verwendung. 

Zudem nimmt sie einen zentralen Ausgangspunkt in der traditionellen chinesischen Medizin ein. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass ihre Geschmacksvariationen mit den fünf unterschiedlichen Elementen des Feng-Shui gleichzusetzen sind. Hierbei steht der süßliche Geschmack der Beere für Erde. Die saure Note hingegen symbolisiert Holz und die Schärfe der Früchte verkörpert Metall. Die bittere Komponente entspricht wiederum dem Feuer und die salzige Geschmacksrichtung ist gleichbedeutend mit Wasser. 

Dabei bezeichnet jedes dieser Elemente in der asiatischen Heillehre einen bestimmten Körperbereich. Dadurch hat die Schisandra-Beere auf mehrere Beschwerden einen positiven Einfluss. 

Schisandra – Jungbrunnen mit wirkungsvollen Kräften

Das chinesische Spaltkörbchen ist eine vielfältige Pflanze, deren Wirksamkeit nur wenige andere Pflanzenarten besitzen. Basierend auf ihren fünf Elementen spricht sie demnach ein breit gefächertes Spektrum an Gesundheitsproblemen an. Wer von all den hervorragenden Qualitäten profitieren möchte, kann die Früchte darum getrocknet oder in Kapselform erhalten. 

Hierbei erzeugen sie in erster Linie ein inneres Gleichgewicht. Somit senken sie die zu hohen Werte im Körper und stärken jenen dort, wo er unterversorgt wird. Das führt zu einer Balance, die den Weg in ein vitales Leben ebnet. 
Außerdem kräftigt die Schisandra-Beere die Sinnesorgane und deren Fähigkeiten, darunter Gehör und Sehschärfe. 

Auch das Gedächtnis wird durch ihre Wirkung in seiner Funktion unterstützt. Obendrein fördert Schisandra die Regeneration und schafft neue Lebensenergie. Dies mindert Depressionen und es entsteht ein seelisches Wohlbefinden, was sich ebenfalls positiv auf den Allgemeinzustand auswirkt. Jenen Eigenschaften verdankt sie sogar die Benennung als „Jungbrunnen“. 

Gerne wird die Pflanze daher auch bei Asthma, Diabetes mellitus, Herzrasen oder Schlaflosigkeit angewandt. Die Früchte haben jedoch noch einen weiteren Effekt, denn sie fördern die Libido. 

Darum ist Schisandra eine außergewöhnliche Pflanzenart, die zu einem langen und gesunden Leben beiträgt. 

Mehr Beiträge zu Schisandra finden Sie hier.

 Startseite

 Themen

 Bezugsquellen