Themen rund um Schisandra

Schisandra

Schisandra wird seit jeher in Ostasien traditionell zur Heilung diverser Erkrankungen psychischen und physischen Ursprungs verwendet. Auch bei uns besitzen die getrockneten Früchte der Kletterpflanze Schisandra Chinensis bereits eine Vielzahl begeisterter Verwender. Schließlich befinden sich die begehrten Schisandra-Beeren mit ihrem einzigartig breiten Geschmacksspektrum bei zahlreichen gesundheitsbewussten Menschen als tägliche Nahrungsergänzung auf dem Speiseplan. Mittlerweile wird Schisandra, dank der umfangreichen Heilwirkung, bereits als Vielzweck-Heilpflanze medizinisch genutzt und sehr geschätzt. 

Schisandra zählt zur Pflanzenfamilie der Sternanisgewächse. Die auch als Spaltkörbchen oder Spaltkölbchen bezeichneten Beerentrauben sind im Nordosten Chinas beheimatet. Dort finden sie seit Jahrtausenden als gesundheitsfördernde Heil- und Arzneipflanze Verwendung und gelten als Symbol für Unsterblichkeit und Langlebigkeit.

In China werden die Beeren auch Wu Wie Zi (Beere der fünf Geschmäcker) genannt. Während des Genusses verbreitet sich das spezielle Geschmacksspektrum auf dem Gaumen: Süß, salzig, sauer, scharf und bitter. Das sind die Geschmacksrichtungen, die mit den fünf Elementen der TCM (traditionelle chinesische Medizin) Holz, Erde, Feuer, Wasser sowie Metall übereinstimmen. 

Schisandra erzielt aufgrund der pflanzlichen Inhaltsstoffe vielfältige gesundheitliche Vorteile. Besonders reichhaltig sind die Vitamine C, E, B6 und Provitamin A enthalten sowie umfangreiche Mineralstoffe, Spurenelemente und ätherische Öle. Ein weiterer maßgeblicher Bestandteil sind die Lignane. Die zu den Phytoöstrogenen gehörenden Pflanzenstoffe wirken als Antioxidantien und können beispielsweise bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie chronischen Krankheiten vorbeugend wirken. 

Darüber hinaus soll die Pflanze die körpereigenen Abwehrkräfte stärken und dem Organismus helfen, eine Vielzahl von Krankheiten erfolgreich abzuwenden. Zudem verkürzt Schisandra die Erholungszeit nach Operationen. 

Daneben übt Schisandra einen ganzheitlich stärkenden Effekt auf die Energiezellen des gesamten Körpers aus. Die Heilpflanze erhöht den Energiespiegel des Organismus, verbessert die Muskeltätigkeit und versorgt die inneren Organe mit essenziellen Nährstoffen. Diese Wirkweise kann depressive Verstimmungen und Reizbarkeit beseitigen.

Außerdem wird der Vielzweckpflanze eine stimulierende Wirkung zugesprochen. Demzufolge ist Schisandra auch ein beliebtes Mittel zur Stärkung der sexuellen Lust bei beiden Geschlechtern. Mediziner empfehlen Schisandra außerdem bei PMS (prämenstruelles Syndrom). 

Die kleinen Beeren gelten vor allem als wahrer Jungbrunnen, die Alterserscheinungen hemmen, den Teint verschönern und insgesamt für Lebensfreude sowie allgemeines Wohlbefinden sorgen. Sie wirken effektiv gegen Vergesslichkeit, verbessern Gedächtnisleistung sowie Konzentrationsfähigkeit. 

Klinischen Untersuchungen zufolge übt Schisandra außerdem einen außerordentlichen Einfluss auf Leber und Nieren aus. Dementsprechend soll die Heilpflanze über eine blutreinigende und nierenstärkende Wirkweise verfügen. 

Zudem sollen die Früchte Gehör und Sehfähigkeit stärken. Obendrein können sie eine positive Wirkung auf Lebensgefühl und Wohlbefinden ausüben. Aufgrund dessen kann Schisandra auch bei Depressionen einen wertvollen Beitrag leisten.

Die traditionelle chinesische Medizin verwendet Schisandra sogar als Stimulans, um beispielsweise Angstzustände und Herzklopfen zu beseitigen. Daneben können die Beeren auch bei Schlafstörungen eingesetzt werden. Zahlreiche Verwender berichten zudem von einem beruhigenden Effekt, der bei der täglichen Aufgabenbewältigung und nächtlichen Ruhefindung zuverlässig hilft. Demzufolge können sich während der Anwendung auch die leidigen Symptome der Schlaflosigkeit reduzieren.

Mit der Einnahme kann die Lebensenergie und das körperliche sowie seelische Wohlgefühl wieder in Einklang gebracht werden. Insgesamt übt das gesundheitsfördernde, gut verträgliche Schisandra einen ausgleichenden Effekt aus. Auf scheinbar widersprüchliche Weise (beispielsweise Anregung und Beruhigung) verspricht die Heilpflanze dafür zu sorgen, dass normale Körperfunktionen wiederhergestellt und stabilisiert werden können.

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